Akupunktur

Die Akupunktur (lat. Acus = Nadel ; lat. Pungere = stechen / chin. Zhen jiu = Nadel stechen, brennen) gehört wohl zu den bekanntesten Therapiemethoden der chinesischen Medizin. Auch in der TCM- Praxis wird die Akupunktur als Haupttherapiemethode eingesetzt. Dabei wird nach der Methode von Dr. Richard Teh-Fu Tan gearbeitet, welche für die schnelle Effektivität bekannt ist. 

 

Mit dem Punktieren bestimmter Stellen durch feine Nadeln wird der Energiefluss angeregt und oder das Qi wieder in die richtige Richtung gelenkt, wodurch Beschwerden geheilt werden können.

 

Durch Grabfunde konnte man belegen, dass bereits vor 6000 Jahren im damaligen China, die Menschen eine Art Akupunktur oder Akupressur verwendeten. Ursprünglich benutzten sie Steinsplitter, später Bambussplitter, dünne Knochen und Fischgräte.

 

Akupunktur Hegu, Di 4

 

Heutzutage sind die Akupunkturnadeln High-Tech Einweg-Nadeln aus medizinischem Edelstahl mit einem Durchmesser von durchschnittlich 0.18-0.3 mm. Das Einstechen der Nadel löst daher auch keine Schmerzen aus. Beim Einstechen kann es manchmal zu einem kleinen Picks kommen, der aber nicht mit dem einer Spritze verglichen werden kann. Das spezielle Nadelgefühl (De-Qi) das durch Akupunktur entstehen kann ist eher wie ein dumpfes ziehen oder leichtes kribbeln spürbar.

 

 

Weiter gibt es einige aus der klassischen Akupunktur abgeleitete Therapiemethoden:

 

Die Ohrakupunktur nutzt Reflexzonen, über die sich am Ohr praktisch der ganze Körper behandeln lässt.

 

Die Elektro-Akupunktur nutzt schwache elektrische Impulse, die über die Nadel die Qi regulierende Wirkung verstärken.

 

Die Laser-Akupunktur therapiert die entsprechenden Akupunkturpunkte mit einem Laser. Daher ist das keine invasive Technik und für die PatientInnen so gut wie gar nicht spürbar.

 

Allgemeine Informationen zur TCM finden Sie hier.


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